News & Termine

Stand der Dinge

Schon vor mehr als fünf Jahren hatten die Rabbinerin Gesa Ederberg und die Leiterin einer muslimischen Kita Iman Andrea Reimann die Idee, eine Drei-Religionen-Kita zu gründen.
Kurze Zeit später stieß auch die Vorsitzende des Evangelischen Kitaverbandes Berlin Mitte-Nord, Kathrin Janert, und die Stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte, Pfarrerin Silke Radosh-Hinder, hinzu, und die Idee wurde zur Vision:
Ein Drei-Religionen-Kitahaus soll entstehen, unter dessen Dach die Kinder einer jüdische, einer muslimische und einer evangelische Kita gemeinsam leben, lernen und spielen werden.
In einem gemeinsamen Haus, das Platz für drei eigenständige Einrichtungen mit je 45 Kindern bietet, soll eine neue Form des Zusammenlebens gestaltet werden.

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Bericht vom Interreligiösen Workshop im Dezember 2020

Der interreligiöse Workshop moderiert von Gerhild Vollherbst, bot ein überaus vielseitiges Programm, rund um das Projekt des Drei-Religionen-Kita-Hauses und die Leitfrage, wie die Öffentlichkeit mit diesem Projekt erreicht werden kann. Um die Stimmung etwas anzuregen, gab es zu Beginn eine muntere Einführung von Rabbinerin Gesa Ederberg und Katrin Janert und im Anschluss hieran die Begrüßung der Moderatorin.

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Kinder sollen in eine Kultur der Offenheit und Akzeptanz hineinwachsen

Weshalb die Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Heidi Keller die Drei-Religionen-Kita für ein vielversprechendes Projekt hält

Damit Vorurteile gar nicht erst entstehen, brauchen Kinder Wissen und noch besser, persönliche Erfahrungen von früh an. Wo unterschiedliche Menschen sich kennenlernen, wo sie ihre Lebensgestaltung als selbstverständlich erleben, ja, miteinander befreundet sind, da können Vorurteile und Stereotypen gar nicht erst greifen, selbst dann, wenn der Zeitgeist und Populismus dazu einladen.

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